Komedonen

Komedonen sind erhabene, verstopfte Poren in der Haut. Sie können das Hautbild stören oder lassen den Teint als unruhig wirken. Zudem können sich Komedonen zu Pickeln entwickeln, wenn sie sich entzünden. Sie kommen vor allem im T-förmigen Bereich der Stirn, der Nase und des Kinns vor. Bei besonders fettiger Haut können sie jedoch auch im ganzen Gesicht vorkommen. Bis zum Alter von vierzig Jahren kann ein Mensch unter Komedonen leiden. Dennoch sind Komedonen eher eine häufige Hauterscheinung bei Jugendlichen. Frauen leiden normalerweise weniger unter Komedonen wie Männer. Bilden sich häufig große und entzündete Komedonen aus, so kann das auch zur Ausbildung von Narben führen. Eine Möglichkeit weiterer Komedonen Entstehung vorzubeugen, ist die Verwendung eines Komedonenheber zur Komedonen Behandlung.

Wie bilden sich Komedonen?

Komedonen bilden sich in Talgdrüsen, die an den Haarfollikeln der Haut anliegen. Talgdrüsen haben die Aufgabe, eine ölige Substanz abzusondern. Dieser Talg fließt in der Regel ungehindert nach außen hin ab. Bei Jugendlichen erhöht sich die Produktion dieser Talgdrüsen. Besonders im Gesicht, auf der Brust oder auf dem Rücken wird deutlich mehr an Talg gebildet. Häufig kann diese vermehrte Talgherstellung dazu führen, dass sich die Hautpore verstopft. Die Entstehung von Komedonen ist unabhängig von Schmutz, Körperhygiene, Ernährung oder einem fettigen Teint. Rauchen, Stress, Ermüdung und Kosmetika können jedoch zu vermehrtem Auftreten von Komedonen führen.

Komedonen sind die primären Zeichen von Akne auf der Haut. Wenn Komedonen vermehrt auf der Haut auftreten, so reden Ärzte von einer Acne comedonica. Diese Phasen von vermehrten Komedonen können häufig über Monate und Jahre bestehen bleiben. Insbesondere während der Pubertät finden sich längere Phasen mit zahlreich auftretenden Komedonen.

Welche Arten von Komedonen gibt es?

KomedonenEs gibt zwei Arten von Komedonen, die offenen und geschlossenen Komedonen. Diese zwei Komedonen unterscheiden sich an der Hautoberfläche gesehen zunächst in ihrer Farbe. Offene Komedonen haben einen dunklen Kopf, während geschlossene Komedonen an der Hautoberfläche einen weißlichen erhabenen Punkt bilden. Im Normalfall kann der Talg aus der Haut abfließen. Wenn aber zu viel von dem Talg gebildet wird, so werden Drüsen weiter. Diese Kanäle, durch die der gebildete Talg fließen soll, können sich dann verschließen. Auf diesem Weg sammelt sich Talg und Komedonen entstehen.

Offene und geschlossene Komedonen

Bei der Entstehung von geschlossenen Komedonen wird ein Kanal einer Hautpore infolge von übermäßiger Verhornung zunächst verstopft. Am Ausgang dieser Hautpore verdichten sich dann die Hornlamellen zu einem Pfropfen. Dadurch wird der Ausgang des Follikelkanals vollständig abgedichtet. Es schimmert ein weißlicher Talg-Horn-Pfropf hindurch, der sich als Papel an der Hautoberfläche zeigt. Diese Art von Komedonen neigt zu einer eitrigen Einschmelzung und entzündet sich häufig, da der Druck in der verschlossenen Hautpore nicht nach außen hin sich abbauen kann. Bei offenen Komedonen klafft die Porenöffnung hingegen auf und ihre Farbe ist gelblich. Häufig ist auch ein schwarzer Kopf sichtbar. Dieser schwarze Kopf ist jedoch kein Schmutz, sondern ein durch Sauerstoff aus der Luft oxidierter Pfropf aus Horn und Fetten. In anderen Fällen können sich die Komedonen jedoch auch als weiße, geschlossene Knötchen zeigen.